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Insbesondere Verschleißschäden an den Zahnflanken sind meist gleichmäßig auf alle Zahnflanken verteilt. Dem Wälzanteil der beiden im Eingriff befindlichen Zähne ist ein Gleitanteil überlagert. Der Gleitanteil nimmt mit der Entfernung des Eingriffspunktes (Berührungslinie der Zahnflanken im Schnitt) vom Wälzpunkt zu. Im Ergebnis abrasiver Voränge wird die Oberfläche der Evolvente daher ungleichmäßig verändert:

Die Abtragung der Evolvente oberhalb und unterhalb des Wälzkreises bewirkt eine Störung des Zahneingriffs. Die Zahneingriffsschwingung ist größtenteils ein Resultat der Elastizität der beteiligten Maschinenelemente (parametererregte Schwingung). Der ordnungsgemäße Zahneingriff liefert im Spektrum normalerweise nur den Zahneingriffspeak und in der Regel Harmonische mit abnehmender Amplitude.


Quelle der beiden Bilder: Wirth, R.: Maschinendiagnose an Industriegetrieben. Teil II: Signalidentifikation in der Praxis. Antriebstechnik 37(1998), Nr. 11, S.77-81
Im Spektrum äußert sich der umlaufende Verzahnungsschaden je nach Verzahnungsgeometrie durch das Ansteigen der Amplitude der Zahneingriffsfrequenz und der Ausbildung der Vielfachen zur Zahneingriffsfrequenz, den Harmonischen.

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