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Kompendium - Schwingungskennwertüberwachung

Schwingungskennwerte sind Skalare. Sie werden aus dem Zeitverlauf der Messgröße gebildet. Sie sind geeignet, bestimmte Signaleigenschaften quantitativ zu beschreiben.

Diagnoseverfahren und -geräte, die auf der Erfassung eines Kennwerts basieren, sind einfach handhabbar. Sie können in der Regel durch nicht speziell qualifiziertes Personal angewandt werden. Die Diagnosezuverlässigkeit dieser Verfahren ist jedoch mitunter nicht ausreichend.

Ein verbreitet angewandter Diagnosekennwert ist der Effektivwert der Schwinggeschwindigkeit im Frequenzbereich zwischen 10 und 1000 Hertz. Er fand in der inzwischen nicht mehr gültigen VDI-Richtlinie 2056 ebenso Verwendung wie in der heute für die Antriebstechnik relevanten DIN ISO 10816-3.

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