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Bei Zahnradgetrieben ergibt sich die Zahneingriffsfrequenz aus dem Produkt der Drehfrequenz mit der Zähnezahl. Das gilt für gerad- oder schrägverzahnte Stirnradgetriebe, Kegelradgetriebe wie für Schneckengetriebe.

Bei Planetengetrieben (eigentlich Umlaufrädergetriebe) bezeichnet man das zentrale Ritzel als Sonne und die Räder mit den umlaufenden Achsen als Planeten. Die Planeten sitzen auf dem Planetenträger, dem Steg. Häufig wird ein Rad innenverzahnt (Hohlrad) und als Gehäuse genutzt.

Beispielhaft werden hier für das häufig vorkommende einstufige Planetengetriebe mit feststehendem Hohlrad die Formeln angegeben.
Ist die Drehfrequenz der Sonne gegeben, berechnet sich die Drehfrequenz des Steges nach

und die Spinfrequenz des Planetenrades nach

(Indizes: 1 - Sonne, 2 - Planetenrad, 3 - Hohlrad, 4 - Steg)
Die Zahneingriffsfrequenz berechnet sich nach

Darüber hinaus ergeben sich Frequenzen für das Überrollen einer Unregelmäßigkeit auf dem Sonnenritzel
(k bezeichnet die Anzahl der Planetenräder),
für das Überrollen einer Unregelmäßigkeit auf dem Hohlrad und

für das Überrollen einer Unregelmäßigkeit auf dem Planetenrad
.
Fertigungsbedingt gibt es bei Zahnrädern die Geisterfrequenz (auch Maschinenfrequenz):
,
mit - Zähnezahl des Referenzrades.

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